Strandplatz im Voraus buchen: Strand-App Scharbeut kommt

Strand-App Scharbeutz Ostsee

Die Corona-Krise hält die Welt in Atem – ebenso Scharbeutz, den Timmendorfer Strand und die anderen Urlaubs- und Erholungsziele in Ostholstein. Um die Besucher und Anwohner bestmöglich zu schützen, plant Schleswig-Holsteins Ministerpräsident Daniel Günther eine Strand-App, mit der Sie Ihren Strandbesuch anmelden. 

An Himmelfahrt und dem Pfingstwochenende, kurz nach der Lockerung der Ausgehsperre, war der Strand hoffnungslos überfüllt.

Im Interview mit dem „Tagesspiegel am Sonntag“ sagte Daniel Günther: „Man kann über die App anmelden, dass man in einem bestimmten Zeitraum an einen Strandabschnitt will. Wenn dort noch Platz ist, bucht man sich ein und hat dann eine Zugangsberechtigung.“

Hier brauchen Sie die Strand-App

Laut Aussage des Ostsee-Holstein-Tourismus sei das Strandzugangssystem bisher für diese Orte geplant:

Die anderen Strandorte können Sie (bisher) noch ohne vorige Reservierung besuchen. Weiterhin brauchen Einwohner der genannten Orte, Urlauber und Zweitwohnungsbesitzer keine Sorge haben, keinen Zutritt zum Strand zu erhalten. Sie erhalten eine Art „Sonderrecht“, mit dem Sie permanenten Zugang haben. Das Strandzugangssystem gelte demnach ausschließlich für Tagesgäste.

Die Vorteile der Strand-App

Nicht alle begeistert die App, jedoch ist diese gerade für Sie praktisch, wenn Sie nicht aus einem der Küstenorte kommen. Bevor Sie die Reise antreten, werfen Sie einen Blick in die App und entscheiden sich für oder gegen Ihren Ausflug. Dies ist ebenso für die Anwohner dienlich, wenn diese Menschenansammlungen vermeiden möchten.

Weitere Kontrollen bleiben erhalten

Komplett auf die Strand-App verlässt sich Ostholstein nicht, wie Daniel Günther verriet: „Wir werden weiter stark kontrollieren. Dass alle dicht an dicht wie in der Sardinenbüchse liegen, wird es bei uns nicht geben.“

Start der App

Bisher können Sie die App nicht herunterladen. Als Start plant man den Beginn der Sommerferien.