Wasser & Badequalität in Scharbeutz

Badwasser Qualität in Scharbeutz

Wasser und Badequalität in Scharbeutz: Gesundheitsbehörde informiert

Scharbeutz ist über die regionalen Grenzen hinaus als Badeparadies der Lübecker Bucht bekannt. Das Land zwischen den Meeren inmitten der Landschaften von Schleswig Holstein besticht mit einer Küstenlänge von 536 km direkt an der Nordsee und allein 384 km an der Ostsee. So kommen jedes Jahr viele Urlauber und Sonnenhungrige an die Strände von Scharbeutz, um zu baden, sich zu erholen und den feinen Sandstrand zu genießen. Nicht unerlässlich sind die Qualität des Wassers und die Badequalität in Scharbeutz. Neben den vielen Badestellen gibt es noch Hunderte verschiedener Seen und größere sowie kleinere Flüsse, die zum Baden einladen. Die Gesundheitsbehörde überwacht während der Badesaison die Wasser- und Badequalität in Scharbeutz und fasst ihre Ergebnisse in einem Wochen-Überblick zusammen. So kann jeder Urlauber nach seiner Badestelle suchen und erhält konkrete Informationen über die Temperaturen des Wassers und über die Qualität.

Informationen zum Wasser und zur Badequalität in Scharbeutz

Die Badesaison startet an den meisten Badestellen am 1. Juni. Das Ende datiert auf den 15. September. Saisonale Abweichungen müssen individuell erfragt werden. In diesem Zeitraum kontrolliert die Gesundheitsbehörde die Wasserqualität an 339 Badestellen von Schleswig Holstein. Die kreisfreien Städte kümmern sich individuell um die Kontrolle der Badestellen. Entscheidend sind die bakteriologischen Parameter, die eine neutrale hygienische und gesundheitliche Bewertung des Gewässers erlauben. An dieser Stelle wollen wir darauf verweisen, dass es sich um freie Gewässer handelt, in denen natürliche Risiken, wie zum Beispiel Vibrionen und Blaualgen, gegeben sind. Ein Vorkommen dieser Bakterien detailliert zu benennen, ist schlichtweg unmöglich. Dennoch gibt es in regelmäßigen Abständen Hinweise der Überwachungsbehörden.

Bakterien und Blaualgen in Binnengewässern

Mit Blaualgen ist vornehmlich in den Binnengewässern zu rechnen. Das Ganze gilt aber nicht für die Region von Scharbeutz. Derzeit gibt es keine Beeinträchtigungen durch Algen in der Ostsee. Ab einer Wassertemperatur von 20 °C können die Bakterien der Vibrio Vulnificus Gattung aktiviert werden. Bis zum jetzigen Zeitpunkt sind noch keine Erkrankungen gemeldet wurden. Das kann sich aber situativ verändern. Insbesondere Badegäste mit einem geschwächten Immunsystem ebenso wie chronisch Kranke sollten auf der Hut sein und vor allen Dingen mit offenen Wunden nicht in der warmen Ostsee baden gehen.

Quallen und Petermännchen in der Ostsee

In einzelnen Fällen kann es in der Ostsee zu Quallen kommen. Eine besonders hohe Gefahr geht von den Feuerquallen aus. In Abhängigkeit von der aktuellen Wetterlage kann sich die Ausbreitung der Quallen neu verlagern, so dass jeder werde Gast die Augen offen halten sollte.

Petermännchen sind die giftigsten Fische, die wir in Europa kennen. Gerade im flachen Gewässer in der Laichzeit graben sie sich in den Sand ein. Auf ihrer Rückenflosse befinden sich Stacheln. Daran haften Giftdrüsen. Würde man nun ohne Badeschuhe auf ein Petermännchen treten, kann dies schmerzhafte Verletzungen nach sich ziehen. Auch Angler sollten auf der Hut sein und nur mit festem Schuhwerk an das Gewässer herantreten.

Gefährliche Badestellen erkennen und meiden

Eine einfache Orientierung bilden die Fahnen der DLRG. Sehen Sie zum Beispiel an einem Strand eine rote Fahne, bedeutet dies Badeverbot. Das Badeverbot kann nicht nur auf die Strömungsverhältnisse und die Witterung zurückführen, sondern auch auf mögliche Gefahren im Wasser. Mit einem Blick auf die mikrobiologischen Faktoren informiert die zuständige Behörde über die Grenzwerte, um den Gästen vor Ort eine Orientierung zu geben. Grundsätzlich ist es empfehlenswert, Badeschuhe anzuziehen, wenn Sie am Strand spazieren oder in das flache Meerwasser hineingehen. So können Sie gefährliche Schnittwunden vermeiden und gehen kein unnötiges Risiko ein.